Jugendzentren

Die kommunale Jugendarbeit soll neben Elternhaus, Schule, Ausbildungsstelle und Verein eine Institution des Sozialen Lernens in der Gemeinde sein.

Unsere fünf Jugendzentren werden von Kindern und Jugendlichen ab der 1. Klasse bis zum jungen Erwachsenenalter besucht und praktizieren nach §11 SGB VIII eine zielgruppen- und gemeinwesenorientierte Offene Kinder- und Jugendarbeit. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit gilt neben Elternhaus und Schule als eigenständiger Sozialisationsbereich, der jungen Menschen vielfältige Lern- und Erfahrungsfelder bietet. Sie begleitet und fördert Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Selbstständigkeit und berücksichtigt bei der Konzipierung der Angebote die Lebenslagen und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen. Ihre zentrale Methode ist das Angebot eines offenen, gestaltbaren Raumes, in dem Kinder und Jugendliche ihre Fähigkeiten erkennen und erproben und sich selbst als wirksam erfahren können. Somit verfolgt das Jugendzentrum das Ziel, Kindern und Jugendlichen Freiräume zu bieten, ihren Interessen nachzugehen und gleichzeitig Bildungs-, Entwicklungs- sowie Integrations- und Kulturraum zu sein.

 

Als nicht kommerzielle Treffpunkte bieten die Jugendzentren der AWO Ortenau e.V.:

  • Aktionsräume mit Möglichkeiten, aktiv zu sein und Eigenverantwortung zu üben
  • Kulturräume, in denen Kinder und Jugendliche Musik-, Theater-, Sportveranstaltungen etc. planen, organisieren und durchführen können
  • Integrationsräume, in denen Jugendliche mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen Begegnungsmöglichkeiten finden
  • Entwicklungs- und Bildungsräume, in denen die BesucherInnen Anregungen auf ihrem Weg zur Persönlichkeitsentfaltung und sozialer Orientierung finden
  • jugendpädagogische Einrichtungen, die Jugendlichen Gelegenheit bieten, sich mit ihrer spezifischen Situation in Elternhaus, Gemeinde, Schule, Ausbildung, etc. auseinander zu setzen

Dabei gelten folgende Grundprinzipien:

Freiwilligkeit
Freiwilligkeit der Angebote, kein Zwang etwas wahrnehmen zu müssen;
dies schafft den notwendigen Freiraum für Selbstbestimmung, Motivation und dem Erkennen der eigenen Bedürfnisse

Offenheit
Offenheit für alle Kulturen, Geschlechter und soziale Schichten, aber auch Offenheit in Bezug auf die Inhalte und Arbeitsweisen der Angebote

Partizipation
Partizipation beschreibt die Arbeits- und Umgangsform mit Kindern und Jugendlichen und zielt auf die Beteiligung, Mitwirkung und Mitbestimmung der BesucherInnen

Bedürfnis-, Lebenswelt- und Alltagsorientierung
Die Offene Kinder- und Jugendarbeit orientiert sich an den Lebensrealitäten und dem Alltag von Kindern und Jugendlichen. Programme und Angebote setzen an den Be-dürfnissen, Interessen, Ressourcen und Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen an, sie sind deshalb situationsbezogen und flexibel

Kurzinformation

Teamer/innen gesucht für Stadtranderholung in Renchen

Info hier

Ihre Ansprechpartnerin:

Petra Palatzky
Abteilungsleiterin Kinder- und Jugendbereich